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Buffet

1825 eröffnete der französische Instrumentenbauer Denis Buffet-Auger eine Werkstatt im Herzen von Paris. Bald schon machte er sich in Musikerkreisen einen Namen mit der Neuentwicklung einer Klarinette mit 13 Klappen. Zu dieser Zeit wurden Klarinetten ausschließlich von Hand gefertigt, was ein hohes Maß an Erfahrung und Handwerkskunst erforderte. 1830 übernahm Jean-Louis Buffet das Geschäft seines Vaters. Als er sechs Jahre später Zoé Crampon heiratete, war ein Markennamen geboren, der Berühmtheit erlangen sollte: Buffett Crampon. Das Firmenlogo in seiner heutigen Form besteht bereits seit 1844.

Louis-Auguste Buffet (der Onkel von Jean-Louis) kannte den Klarinettisten Hyacinthe Klosé, ein Virtuose und Dozent am Konservatorium von Paris. Diese beiden, der Techniker und der Musiker, arbeiteten zusammen. Sie übernahmen die Idee der beweglichen Ringklappen, die der Deutsche Theobald Böhm für die Flöte entwickelt hatte und adaptierten diese auf die Klarinette. Das neue System wurde 1839 mit großem Erfolg vorgestellt. Um der Nachfrage gerecht werden zu können, entstand 1850 die Buffett Crampon Fabrik in Mantes-la-Ville. Bereits 1866 stellte Buffett Crampon die ersten Saxophone her, nur 20 Jahre nach deren Erfindung durch den Belgier Adolphe Sax.

Die Buffett Crampon Instrumente erhielten wegen ihrer hervorragenden Qualität wiederholt zahlreiche Auszeichnungen, so auch im Jahr 1889 anlässlich der Weltausstellung in Paris. 1918 eroberte Buffett Crampon den amerikanischen Markt und etablierte sich als führender Hersteller professioneller Klarinetten. Robert Carrée, ein äußerst talentierter Akustiker, entwickelte 1950 die R13 und 1975 die RC Klarinette, was wiederum zur Entwicklung der Festival und Prestige Modelle führte.

Der Fertigungsprozess wurde im Laufe der Zeit modernisiert, um mit technischen Neuerungen Schritt zu halten. Die hohen Verarbeitungsstandards blieben dabei stets erhalten. Im Jahre 1981 wurde Buffett Crampon an den renommierten Londoner Musikverlag Boosey & Hawkes verkauft.
Innovation stand für Buffett Crampon stets im Mittelpunkt. Im Jahre 1994 wurde ein völlig neuartiger Werkstoff namens Green Line eingeführt. Dieser besteht zu 95 Prozent aus Ebenholz und zu 5 Prozent aus Kohlefaser. Die Gefahr von Rissen wird dadurch gemindert, die für Holz typischen akustischen Eigenschaften werden gleichzeitig gewahrt. Green-Line-Instrumente erfreuen sich heute weltweit unter den besten Klarinettisten und Oboisten großer Beliebtheit.

In Jahre 2003 ging die berühmte französische Blasinstrumentenschmiede von Boosey & Hawkes an The Music Group. Auf Bestreben des Geschäftsführers Paul Baronnat, der sich für die Musiker und den Erhalt des Markennamens engagiert, wurde Buffett Crampon 2005 schließlich wieder unabhängig.
Im Jahre 2006 kauft Buffett Crampon zwei berühmte Blechblasinstrumenten Marken: ANTOINE COURTOIS PARIS und BESSON.
Seit der Firmengründung steht Buffett Crampon dank unerreichtem Know-How und ständigem Innovationsdrang an der Spitze der Klarinettenhersteller.

Albrecht Mayer (Oboe) und Jora Veitmann (Klarinette) spielen Instrumente von Buffet Crampon und vertrauen damit auf die hohe Qualität dieser Instrumente bei Ihrer regen Konzerttätigkeit.